SCHNEIDER KREUZNACH Objektive überwachten die letzte Servicemission zum Hubble-Weltraumteleskop
BAD KREUZNACH, 25. Mai 2009. STS-125 – mit dieser Kennung startete am 12. Mai dieses Jahres die letzte Servicemission der NASA für das Hubble-Weltraumteleskop. Bei der Mission tauschten sieben Astronauten die sechs Kreiselinstrumente (Gyroskope), einige Akkus und einen Sensor zur Ausrichtung des Teleskops aus. An Bord des Shuttles überwachten drei Objektive aus dem Hause Schneider-Kreuznach das Rendezvous der Fähre mit dem Teleskop und die Reparaturarbeiten. Gestern ist die Raumfähre Atlantis sicher zu ihrer Basis zurückgekehrt
Für die Mission haben sich die Spezialisten der Weltraumorganisation für die kompakten Standard-C-Mount-Objektive Xenoplan und Cinegon entschieden. Im Laderaum des Shuttles montiert lieferten die drei Objektive hochauflösende Videobilder des Anfahr-, Befestigungs-, Öffnungs- und Abfahrtsvorgangs. Ohne jegliche Änderungen waren die Schneider-Objektive für den harten Einsatz, vor allem beim Start des Shuttles, bestens gerüstet.
Die drei Standard-Kompaktobjektive, die bei der Weltraummission eingesetzt wurden, haben ihre Haupteinsatzgebiete in Anwendungen der 3D-Messtechnik, der Robotik und auch im Motorsport. „Dass eines unserer Serienobjektive für diese Spezialaufgabe eingesetzt wurde, freut uns besonders. Es zeigt, wie robust und zuverlässig unsere Produktserien sind“, sagt Thomas Schaich, Vertriebsleiter Industrieoptik bei Schneider-Kreuznach.
Es war der letzte Flug zum Weltraumteleskop Hubble, dessen Einsatzzeit damit bis 2014 verlängert wurde. Es war jedoch nicht das erste Mal, dass Schneider-Objektive bei einer NASA-Mission eingesetzt wurden. Schon 2006, während der Mission STS-121, wurden die Hitzeschilde der Discovery mit Objektiven aus Bad Kreuznach auf Schäden überprüft. Bilder und weitere Informationen zur Mission und zur Arbeit des Teleskops finden Sie auf der Projektseite der NASA: http://www.nasa.gov/mission_pages/hubble
Über die Schneider-Gruppe:
Die Schneider-Gruppe ist spezialisiert auf die Entwicklung und Produktion von fotografischen Hochleistungsobjektiven, Kino-Projektionsobjektiven sowie Industrieoptiken und Feinmechanik. Zur Gruppe gehören die 1913 in Bad Kreuznach gegründeten Jos. Schneider Optische Werke sowie die Tochtergesellschaften Pentacon (Dresden), B+W Filterfabrik (ISCO) (Göttingen), Praktika (London), Schneider-Optics (New York, Los Angeles), Schneider Bando (Seoul), Schneider Asia Pacific (Hongkong) sowie Schneider Optical Technologies (Shenzhen). Hauptmarke ist “Schneider-Kreuznach”. Weltweit sind etwa 650 Mitarbeiter beschäftigt, davon 345 am deutschen Stammsitz. Seit Jahren zählt die Unternehmensgruppe zu den Weltmarktführern im Bereich der Hochleistungsobjektive.

