Carl Zeiss stellt Lösung für korrelative Licht- und Elektronenmikroskopie in den Life Sciences vor
Integrierte Hard- und Softwareschnittstelle ermöglicht erstmals einen produktiven Workflow vom Licht- zum Elektronenmikroskop
Carl Zeiss präsentiert heute
eine einzigartige Hard- und Software-Schnittstelle zur Verbindung von
Licht- und Elektronenmikroskopen für korrelative Mikroskopie in den
Life Sciences. Die „Shuttle & Find“ genannte Schnittstelle
ermöglicht es, Stellen fixierter Proben, die in einem System markiert
wurden, im zweiten System innerhalb weniger Sekunden wiederzufinden.
Dies eröffnet völlig neue Dimensionen in der Mikroskopie: schnelle
ortsgenaue Überlagerung von licht- und rasterelektronenmikroskopischen
Bildern, höchstaufgelöste Detailvergrößerung, Zusammenführung
funktioneller und struktureller Informationen.
Kernelemente von Shuttle & Find für die korrelative Licht- und Elektronenmikroskopie (CLEM) sind:
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ein transferierbarer Objektträger, der den reibungslosen Probenübertrag zwischen Licht- und Elektronenmikroskop ermöglicht („Shuttle“) sowie
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ein Softwaremodul, das alle benötigten Funktionen von Licht- und Elektronenmikroskop steuert und damit insbesondere das Wiederauffinden definierter Probenstellen ermöglicht („Find“).
Dr. Ulrich Simon, Geschäftsführer der Carl Zeiss
MicroImaging GmbH: „Nach der erfolgreichen Ein- führung von Shuttle
& Find für die Materialanalyse gehen wir jetzt den nächsten Schritt
und bieten auch den Wissenschaftlern aus den Life Science Disziplinen
eine produktive Lösung für korrelative Mikroskopie an. Als weltweit
einziger Anbieter von Licht- und Elektronenmikroskopen aller
Leistungsklassen ist Carl Zeiss geradezu prädestiniert, diesen Weg zu bereiten.“
Applikativer Hintergrund
Immer häufiger steht in den Life Sciences die Fragestellung nach der Beziehung zwischen Struktur und Funktion untersuchter Proben im Mittelpunkt des Interesses. Korrelative Untersuchungen, bei denen Fluoreszenzmikroskopbilder mit rasterelektronenmikroskopischen Aufnahmen von ein und derselben Probenstelle kombiniert werden, bieten dafür großes Potenzial. Einer der wissenschaftlichen Partner bei der Entwicklung der Schnittstelle ist Dr. Roger Wepf, Leiter des elektronenmikroskopischen Zentrums EMEZ an der ETH Zürich: „Sehr hilfreich! Mit Shuttle & Find entfällt die mühselige Suche nach identischen Probenstellen im Licht- und Elektro- nenmikroskop. Damit wird korrelative Mikroskopie wirklich handhabbar, auch wenn noch einige präparative Fragestellungen zu lösen sind.“
Shuttle & Find verbindet sämtliche Lichtmikrosko- pe von Carl Zeiss,
die mit einem motorischen Tisch ausgestattet werden können (SteREO
Discovery, Axio Scope, Axio Imager, Axio Examiner und das inverse
Mikroskop Axio Observer), mit sämtlichen ZEISS
Rasterelektronenmikroskopen der Typen EVO, SIGMA, SUPRA, ULTRA, MERLIN
wie auch mit dem CrossBeam (FIB-SEM) System AURIGA.
Weitere Informationen zu Shuttle & Find erhalten Sie auf dem Carl Zeiss Messestand während der IMC 17 in Rio de Janeiro (Brasilien) oder sprechen Sie Ihren lokalen Vertriebspartner an.
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| Ultradünnschnitt durch Zebrafinkenhirn. Fluoreszenzmarkierte Vesikel in einem Neuron, überlagert mit rasterelektronen- mikroskopischer Aufnahme. (Aufnahme: M. Kirschmann, D. Oberti, R. Hahnloser, Institut für Neuroinformatik, Universität Zürich und ETH Zürich, Zürich, Schweiz) Bild-Download (JPG · 1,8 MB) |
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| Die Schnittstelle Shuttle & Find für Life Sciences verbindet Licht- und Rasterelektronenmikroskop auf einfachste Weise und er- möglicht erstmalig einen produktiven Workflow in der korrelativen Mikroskopie. Bild-Download (JPG · 1,7 MB) |
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