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INTRABEAM erneut ausgezeichnet

Carl Zeiss Meditec erhält den Medizin-Management-Preis 2011 - Preisgeld an das Projekt "discovering hands" gespendet.

Carl Zeiss Meditec wurde für die Erfolge mit ihrem intraoperativen Bestrahlungsgerät INTRABEAM®  am 1. September mit dem Medizin-Management-Preis 2011 ausgezeichnet. Mit dem Preis würdigt der Medizin-Management-Verband innovative Projekte, die in der Gesundheitswirtschaft Ergebnisverbesserungen erzielen.
"Dieser Preis freut uns sehr, denn mit dem Bestrahlungsgerät INTRABEAM wird eine Behandlungsmethode gewürdigt, die aufgrund ihres hohen Innovationsgrades für Brustkrebspatientinnen eine entscheidenden Vorteil bietet",  sagt Dr. Ludwin Monz, Vorstandsvorsitzender der Carl Zeiss Meditec AG. Die gezielte intraoperative Radiotherapie mit dem Bestrahlungsgerät INTRABEAM ist auf dem besten Weg zu einem neuen Standard in der Brustkrebsbehandlung zu werden und besitzt das Potenzial, die bis zu 6-wöchige Strahlentherapie bei Patientinnen mit günstiger Prognose auf eine einzige, zirka 30-minütige Bestrahlung während der Operation zu reduzieren.  „Das INTRABEAM  Gerät ermöglicht neue Wege in der Krebstherapie und ist ein Produkt mit echtem Mehrwert für Patienten und Ärzte", so Dr. Monz.

Preisgeld an das Projekt "discovering hands" übergeben
Der Medizin-Management-Preis 2011 ist mit 2.000 Euro dotiert und wurde von Carl Zeiss Meditec der gemeinnützigen Initiative „discovering hands“ gespendet. Blinde Menschen, die zukünftig in gynäkologischen Praxen Frauen auf Brustkrebs abtasten, werden in der Ausbildung zur Medizinischen Tastuntersucherin (MTU) unterstützt. Da der Tastsinn bei Blinden stärker ausgeprägt ist, können sie Veränderungen in der Brust früher spüren als ein sehender Frauenarzt. Damit leisten sie einen wichtigen Beitrag zur Brustkrebsvorsorge. „Wir fördern dieses innovative Projekt, denn gerade die Früherkennung von Brustkrebs kann zahlreichen Patientinnen das Leben retten“, sagt Dr. Dietrich Wolf, Leiter des Geschäftsfelds Radiotherapie bei Carl Zeiss Meditec.

Dr. Frank Hoffmann, selbst Gynäkologe und Leiter des Projektes „discovering hands“: „Wir freuen uns sehr über die Unterstützung unserer Arbeit. Wenn es mit ‚discovering hands’ gelingt, die Früherkennung bei Brustkrebs zu verbessern, blinden Menschen ein neues Tätigkeitsfeld zu bieten und in die Öffentlichkeit zu transportieren, dass Behinderung nicht immer Behinderung, sondern manchmal auch Begabung ist, dann haben wir ein großes Ziel erreicht. Dafür werden wir uns auch in Zukunft einsetzen.“