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Mehr Raum für Innovationen in der Optik: Spatenstich für Erweiterung des Jenaer Fraunhofer-Instituts

Mit dem Spatenstich am 25. Juni 2009 starten die Baumaßnahmen für die Erweiterung des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Optik und Feinmechanik IOF am Beutenberg Campus in Jena. Damit werden 2080 m² Büro- und Laborfläche geschaffen, die Fertigstellung ist für Frühjahr 2010 geplant. Die Bausumme von 15.6 Mio. Euro kommt aus Mitteln des Bundes, des Freistaats Thüringen und der Europäischen Union.

Hochrangige Gäste der Veranstaltung sind der Thüringer Ministerpräsident Dieter Althaus, der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung Thomas Rachel, der Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft Prof. Dr. Hans-Jörg Bullinger und der Rektor der Friedrich-Schiller-Universität Jena Prof. Dr. Klaus Dicke.

Derzeit arbeiten im Fraunhofer IOF mehr als 200 Wissenschaftler, Techniker und Studierende. Besondere Wachstumsfelder stellen die Bereiche Green Photonics und Optische Systemtechnik dar. Zusammen mit Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft entwickeln sie innovative Lösungen für dringende Zukunftsfragen in Information, Energie, Gesundheit und Umwelt. Leitprojekte im Bereich Energie sind u. a. die ressourcenschonende  LED-Beleuchtung und die energieeffiziente Solartechnik. In der Entwicklung befindliche satellitenbasierte optische Instrumente liefern Beiträge im Umweltschutz.

„Die Durchführung dieser Forschungsthemen setzt spezielle Laborinfrastruktur voraus“, so Institutsleiter Professor Andreas Tünnermann, der das Institut seit 2003 leitet, „dazu kommt, dass wir in den letzten Jahren personell gewachsen sind und unsere Infrastruktur entsprechend den gewachsenen Anforderungen der Forschung ständig erweitert haben und nun räumlich absolut an der Grenze sind. Der Ausbau hilft uns, unsere Spitzenstellung als herausragendes Zentrum der Optik und Photonik zu stärken.“

Ministerpräsident Dieter Althaus betont: „Der Erfolg des Fraunhofer IOF in Jena zeigt die Bedeutung der Optischen Technologien für den Standort Thüringen und gleichzeitig, dass der Freistaat hervorragende Bedingungen für Innovationen in der Optikindustrie bietet. Mit der Erweiterung des Fraunhofer IOF wird ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung Zukunftsfähigkeit unserer Unternehmen getan.“

Der 4-geschossige Bau wurde vom Architekturbüro Kohl:Fromme Architekten konzipiert. Der V-förmige Baukörper schließt sich an das bestehende Institutsgebäude an. Die Raumaufteilung und die verglasten Wände vermitteln ein hohes Maß an Transparenz und Vernetzung – bezeichnend für die Arbeitsweise der Forscher im Bereich der Optik und Photonik. Für die Beleuchtung des Gebäudes werden effiziente LED eingesetzt.

Das Fraunhofer IOF

Programm

Spatenstich Erweiterungsbau
Fraunhofer-Institut für
Angewandte Optik und
Feinmechanik IOF

Donnerstag, 25. Juni 2009, 10.30 – 11.30 Uhr

Fraunhofer-Institut für
Angewandte Optik und Feinmechanik IOF
Albert-Einstein-Straße 7, 07745 Jena

Menschen brauchen Zukunft –
Zukunft braucht Optische Technologien

Univ.-Prof. Dr. -Ing. habil. Prof. e.h. mult.
Dr. h.c. mult. Hans-Jörg Bullinger
Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft

Grußworte

Ministerpräsident Dieter Althaus
Freistaat Thüringen

Thomas Rachel
Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung

Prof. Dr. Klaus Dicke
Rektor der Friedrich-Schiller-Universität Jena

Prof. Dr. Andreas Tünnermann
Institutsleiter des
Fraunhofer-Instituts für
Angewandte Optik und Feinmechanik

Im Anschluss daran sind Sie zu einem
kleinen Imbiss herzlich eingeladen.