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Puma-Geschäft für Jenoptik ist einen Schritt vorangekommen.

Jenoptik-Anteil für den modernen Schützenpanzer der Bundeswehr beläuft sich auf rund 70 Mio Euro bis zum Jahr 2020. Der Auftragseingang wird im 2. Halbjahr 2009 erwartet, erste Umsatzbeiträge im Geschäftsjahr 2010.

Mit der Ende vergangener Woche erfolgten Unterzeichnung des Beschaffungsvertrages beim Koblenzer Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung (BWB) ist das Puma-Geschäft für den Jenoptik-Konzern einen wichtigen Schritt vorangekommen. Der Jenoptik-Konzern wird am neuen Serien-Schützenpanzer PUMA maßgeblich beteiligt sein und Subsysteme und Komponenten im Wert von insgesamt rund 70 Mio Euro beisteuern.

Mit der Beauftragung ist der Startschuss für die 405 Kampffahrzeuge im Gesamtwert von 3,1 Mrd Euro erfolgt. Sie sollen den alten Marder ersetzen und werden ab 2010 an die Bundeswehr ausgeliefert. Mit dem Gesamtprojekt ist die PSM GmbH, Kassel, beauftragt, an der Rheinmetall und Krauss-Maffei Wegmann jeweils 50 Prozent der Anteile halten.

Die Jenoptik-Sparte Verteidigung & Zivile Systeme (speziell die ESW GmbH) steuert in enger Kooperation mit ihren Projektpartnern Krauss-Maffei Wegmann GmbH & Co. KG, Rheinmetall Landsysteme GmbH, MTU Friedrichshafen sowie der mit dem Gesamtprojekt beauftragten PSM GmbH, Kassel, Systeme und Komponenten von der Energieversorgung bis zur Stabilisierung bei. Im Detail sind dies: Die Turm-Waffenstabilisierung, die Bordnetzversorgung mit Starter/Generator, Stromrichter mit Power Management, Motoren für Klimaanlage und Lüfter sowie das Grobstaubgebläse.

Rheinmetall und Kraus-Maffei Wegmann gehören zu den langjährigen Kunden der Jenoptik im Bereich der Verteidigungs- und Sicherheitstechnik. Jenoptik zählt in Deutschland zu den wichtigen Anbietern von Subsystemen und Komponenten für die Verteidigung. Seit 2008 bündelt der Jenoptik-Konzern dieses Geschäft in der Sparte Verteidigung & Zivile Systeme. Schwerpunkt der Sparte sind die Bereiche Fahrzeug- und Flugzeugausrüstung, Antriebs- und Stabilisierungstechnik, optoelektronische Instrumente und Systeme für die Verteidigungs-, Sicherheits- und Raumfahrtindustrie, Software, Mess- und Regeltechnik sowie umfangreiche Dienstleistungen.
Bei den militärischen Landfahrzeugen blickt der Jenoptik-Konzern auf eine langjährige erfolgreiche Lieferung von Teilsystemen und Komponenten für Fahrzeug-Plattformen führender Systemhäuser zurück. Beispiele hierfür sind der Kampfpanzer Leopard II, die Panzerhaubitze 2000 oder der Boxer.

Jena, 7. Juli 2009


Zum Jenoptik-Konzern

Als integrierter Optoelektronik-Konzern ist Jenoptik in den fünf Sparten Laser & Materialbearbeitung, Optische Systeme, Industrielle Messtechnik, Verkehrssicherheit sowie Verteidigung & Zivile Systeme aktiv. Zu den Kunden weltweit gehören vor allem Unternehmen der Halbleiter- und Halbleiterausrüstungsindustrie, der Automobil- und Automobilzulieferindustrie, der Medizintechnik, der Sicherheits- und Wehrtechnik sowie der Luft- und Raumfahrtindustrie. Hauptsitz des Optoelektronik-Konzerns ist Jena (Thüringen). Neben mehreren großen Standorten in Deutschland ist Jenoptik in knapp 70 Ländern präsent und hat große ausländische Produktionsstandorte in den USA, in Frankreich und in der Schweiz sowie Beteiligungen in Indien, China, Korea und Japan. Die JENOPTIK AG ist an der Frankfurter Wertpapierbörse notiert und wird im TecDax geführt.


Kontakt:

Katrin Lauterbach
Pressesprecherin
JENOPTIK AG
Carl-Zeiß-Straße 1
07743 Jena
Tel.: +49 3641 65-2255
Fax: +49 3641 65-2484
E-Mail: pr@jenoptik.com
www.jenoptik.de